Die Haut

Der Aufbau der menschlichen Haut
Die Haut besteht aus drei Schichten, namentlich von außen nach innen aus der Oberhaut oder Epidermis, der mittleren Lederhaut, auch Cutis oder Dermis genannt und der Unterhaut (Subkutis).
Die Oberhaut ist, abhängig von der jeweiligen Körperstelle, zwischen 0.04 und 1,5 Millimeter dick. Im unteren Bereich der Oberhaut bilden sich durch Zellteilung ständig neue Zellen, die durch den Regenerationsprozess nach außen gedrängt werden. Im Verlaufe dieses Prozesses verhornen die Zellen und bilden schließlich die äußerste Hornschicht, bevor sie von nachfolgenden Zellen wiederum. verdrängt werden und abschuppen.

Der komplette Erneuerungszyklus der Oberhaut dauert nicht länger als 30 Tage.
Unter der Oberhaut/Epidermis liegt die mittlere Hautschicht, Lederhaut, Dermis oder auch Cutis genannt. In der Lederhaut befinden sich u.a. die Papillarkörper, in denen Farbpigmente dauerhaft eingekapselt werden. Die Lederhaut erneuert sich nicht ständig wie die Oberhaut, so daß Farbpigmente, die in dieser Hautschicht lagern, nicht abgestoßen werden können.
Die unterste Hautschicht, Unterhaut oder Subkutis, ist für das Tätowieren nur insofern von Bedeutung, als vermieden werden sollte, hineinzustechen. Durch zu tiefes Stechen können kleine Gefäße verletzt werden, was zu den blau-grünen Schatten oder »Verläufen« neben tätowierten Linien führt, die für Amateurtätowierungen typisch sind.Lederhaut, Dermis oder auch Cutis genannt. In der Lederhaut befinden sich u.a. die Papillarkörper, in denen Farbpigmente dauerhaft eingekapselt werden. Die Lederhaut erneuert sich nicht ständig wie die Oberhaut, so daß Farbpigmente, die in dieser Hautschicht lagern, nicht abgestoßen werden können.
Die unterste Hautschicht, Unterhaut oder Subkutis, ist für das Tätowieren nur insofern von Bedeutung, als vermieden werden sollte, hineinzustechen. Durch zu tiefes Stechen können kleine Gefäße verletzt werden, was zu den blau-grünen Schatten oder »Verläufen« neben tätowierten Linien führt, die für Amateurtätowierungen typisch sind.

Quelle:
TätowierMagazin4/01